Ein Sommer am Borkenstrand: Von Juni bis September haben wir die K1 und K2 der Surf & Segelschule Müggelsee zum Fliegen gebracht… und sind oft genug rumgedümpelt.
Am Ostufer des Müggelsees liegt der Borkenstrand. Neben einigen Jollen fahren hier vor allem auch Katamarane. Die Surf & Segelschule Müggelsee hat mehrere Topcats K1 und K2 inklusive Gennaker im Verleih und angrenzend liegt ein Katamaran-Segelverein.

Da liegt es doch nahe, einmal über den ganzen zu See fahren. Wenn auf der Westseite am Mittwoch eine Regatta stattfindet, liegt es ebenfalls nahe, daran teilzunehmen. Vor der Regatta steht natürlich das Training. Im Juni hatten wir oft guten Wind und konnten den Gennaker ziehen. Auch wenn Fliegerkurse natürlich am schönsten sind. Zwar haben sich die Regattabemühungen nicht wirklich oft ausgezahlt, aber ein Anfang ist gemacht. Vielleicht geht im nächsten Jahr ja mehr?!



77 Meilen vom Müggelsee
Ziel des Sommers war es, an der Rundenregatta 77 Meilen vom Müggelsee teilzunehmen. Mit Unterstützung der Surf & Segelschule Müggelsee, die uns das Boot kostenfrei zur Verfügung gestellt hat (im Austausch gegen ein paar Bilder/Videos von dem Spektakel), haben wir das Team Borkenkefir zusammengestellt:
Im August findet jährlich ein besonderes Rennen auf dem Müggelsee statt. Die 77 Meilen sind ein rundenbasiertes Rennen mit Le-Mans-Start. Das bedeutet, dass die Katamarane insgesamt 18 Runden um den ganzen See fahren müssen. Start ist für die Steuerleute vom Strand. Zu Beginn liegen die Boote also schon im Wasser (festgehalten von der/dem Vorschoter/in des Teams) und auf den Startschuss hin beginnt ein Sprint der Steuerleute durchs Wasser und hin aufs Boot, um die Segel dicht zu holen und ins Rennen zu starten. Dabei dürfen die Teams der Boote jede Runde die Crew durchtauschen. Bei 18 Runden bzw. 77 Meilen bzw. acht Stunden Rennzeit ist das auch sehr sinnvoll!



Das Rennen selbt erwies sich leider zum Großteil als Rumgedümpel auf dem Wasser ohne Wind bei 30 Grad Celsius… und das über Stunden und Stunden. Eventuell sind wir auch mit zu großen Erwartungen an uns selbst und das Drumherum gestartet. Ein tolles Erlebnis und ein insgesamt schöner Tag ist es dennoch gewesen – insbesondere durch die Unterstützung, die wir von vielen Seiten erfahren haben!

