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Skaten, Bremsen, Stickhandling: Skaterhockey-Sommer als Anfänger

Im Sommer geht es auf Inlineskates. Der Stick kommt aber dazu: Skaterhockey statt Eispause! Als Anfänger trainiere ich Skaten, Bremsen, Stickhandling und Spielverständnis. Dabei merke ich schnell, dass Rollen, Ball und Mannschaftsspiel ihre eigenen Anforderungen haben.

Vom Eishockeytraining zum Skaterhockey

Im Sommer trainiere ich Skaterhockey. Als blutiger Anfänger nutze ich dieses Sommertraining, um Bremsen, Stickhandling und mein Spielverständnis zu verbessern. Nach meinem ersten richtigen Eishockeytraining im vergangenen Winter ist das die nächste Herausforderung. Gleichzeitig ist es eine eigene Sportart, die deutlich mehr verlangt, als nur die Kufen gegen Inlineskates zu tauschen. Ich versuche deshalb, überall zu skaten, wo es sinnvoll möglich ist. Jede zusätzliche Runde hilft bei der Fahrtechnik und beim Kurvenfahren. Noch muss ich über manche Bewegung deutlich länger nachdenken, als es später im Spiel möglich wäre. Genau deshalb sind diese Grundlagen sehr wichtig.

Skaterhockey fühlt sich dabei nicht einfach wie Eishockey ohne Eis an. Die Bewegungen auf Inlineskates sind anders, der Untergrund reagiert anders und statt mit einem Puck spiele ich meistens mit einem Ball. Der Ball ist leichter, länger unterwegs und springt ganz anders. Außerdem wirkt sich jeder Untergrund wieder anders auf das Verhalten des Balles am Schläger aus. Für meine noch überschaubare Ballkontrolle ist das eine ziemlich interessante Rückmeldung.

Skaten, Passen und Laufwege

Allein zu skaten ist das eine. Mit Schläger und Ball kommen sofort weitere Aufgaben dazu. Ich muss fahren, bremsen, die Umgebung beobachten und gleichzeitig versuchen, den Ball nicht nach zwei Kontakten zu verlieren. Beim Stickhandling übe ich deshalb nicht nur die Hände. Entscheidend ist, die Bewegung mit dem Skaten zu verbinden. Auch Pässe funktionieren nur dann, wenn ich vorher sehe, wohin ein Mitspieler fährt und wo der Ball ankommen soll. Dazu kommen die Lauf- beziehungsweise Fahrwege. Als Anfänger neige ich noch dazu, irgendwohin zu fahren und erst danach zu überlegen, wo ich eigentlich stehen sollte. Die Fortschritte sind klein, aber spürbar. Eine Kurve wird sicherer. Das Bremsen gelingt kontrollierter. Der Ball bleibt etwas länger am Schläger.

Mannschaftstraining und Zuschauen

Das Mannschaftstraining macht extrem Spaß. Es ist schneller, unübersichtlicher und anstrengender als das Üben allein. Im Mannschaftstraining wird schnell deutlich, dass Positionen und Räume mindestens so wichtig sind wie der direkte Kontakt zum Ball. Gleichzeitig lerne ich dort am meisten über Zusammenspiel, Pässe, Positionen und Entscheidungen unter Zeitdruck.

Zusätzlich sehe ich mir gelegentlich Spiele der Spreewölfe und von Unitas Berlin an. Vieles beobachte ich auch in Skaterhockey-Videos und Spielszenen auf Social Media. Natürlich kann ich das Gesehene nicht sofort im nächsten Training umsetzen. Aber ich beginne besser zu verstehen, warum bestimmte Bewegungen und Entscheidungen funktionieren. Das hilft mir, nicht nur einzelne Techniken zu üben, sondern Skaterhockey langsam als Spiel zu begreifen. Und manchmal erkenne ich immer früher, wohin sich eine Spielsituation entwickelt.

Der weitere Sommer bleibt deshalb Trainingszeit. Für die nächste Eissaison hoffe ich, dass mir diese Grundlagen auch beim Eishockey helfen. Skaterhockey ist trotzdem mehr als ein Ersatz. Es fordert ungemein und wird genau deshalb immer interessanter.

Für mehr Eindrücke geht es hier entlang:

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